Begrüßung

Liebe – von nun an – Kommiliton*innen,

auch wir möchte euch herzlich willkommen heißen an der Europa-Universität Flensburg.

Wir das sind Luca, erster Vorsitzender des AStA, Greta, stv. Vorsitzende des AStA und Florian, Finanzvorstand des AStA. Wir sind die gewählten Sprecher*innen der Studierendenschaft und damit im Moment das Sprachrohr von circa 6000 Studierenden.

Doch die viel spannender Frage für Euch ist doch was machen wir? Wie eben bereits gesagt vertreten wir die Interessen von Euch im Land bei allen die Universität betreffenden Angelegenheiten. Wir bieten eine Sozialberatung an und über das Referat für Hochschulpolitik beraten wir Euch auch in allen anderen Dingen, die das Studium betreffen. Bei uns findet Ihr immer einen Ansprechpartner. Wir tragen damit aktiv dazu bei, dass das Leben für Euch allen an unserer Universität besser wird und wir als größte Statusgruppe der Universität auch gehört werden.

In den Redebeiträgen ging es heute darum, wie exzellent diese Universität ist und in vielen Aspekten mag das zutreffen, doch der Blick hinter die Fassade zeigt jedes Jahr, dass es immer noch viel zu tun gibt. An dieser Stelle auch der erste Aufruf: Mischt Euch ein, macht den Mund auf und gestaltet die Universität mit – denn davon lebt sie!

Wir haben in den letzten Jahren in der studentischen Selbstverwaltung diverse Projekte anstoßen können und eines davon habt ihr in den Händen und es ist auch das Frischeste: das Landesweite Semesterticket. Es wurde lange um dieses Ticket gehandelt, gerungen und von unseren Vorgängern darum gekämpft und nur eben jenen studentischen Vertreter*innen ist es zu verdanken, dass wir es nun endlich haben.

Doch es wird auch negative Erfahrungen geben und das soll an dieser Stelle keine Schwarzmalerei sein. Ihr werdet erleben, dass Prüfungsordnungen, Modulkataloge, Lagepläne, Regelstudienzeit, Räumlichkeiten usw. immer noch mit einem bestimmten Typus von Studenten im Kopf gemacht sind: Jung, männlich, deutsch, ohne Kinder, ohne Behinderung und ohne chronische Krankheit. Und auch hier gilt: einmischen, mitwirken und verändern, denn sonst tut es niemand. Wir wollen hier auf diesem Campus Diversität leben!

Jetzt möchten wir aber auch noch etwas allgemeiner werden, die Universität befindet sich hier in Flensburg nicht unbedingt im Herzen der Stadt was die Tendenz sich abzukoppeln beflügelt. Es ist aber unsere Aufgabe, dass wir bereit sind über den Tellerrand zu gucken und uns nicht nur in unserer eigenen gesellschaftlichen Blase aufhalten und auch außerhalb dieser aktiv sind und Gesellschaft gestalten. Die Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg müssen uns allen eine gesellschaftliche Warnung sein und zahlreiche Anfragen der AfD auch im Landtag SH zeigen, dass die Politik nicht an der Schwelle zur Universität halt macht.

Wir als Studierende haben hier die Aufgabe für die Freiheit der Universitäten und besonders auch für die der Studierendenvertretung einzustehen.

Demokratie und auch Universität lebt von Öffentlichkeit! Also liebe Kommilitoneninnen und Kommilitonen geht jetzt auf den „Markt der Möglichkeiten“ schaut euch um, schaut euch in der nächsten Woche an der Universität um, schaut euch in der Stadt um und dann sucht euch Vereine, Parteien, Bündnisse und mischt euch in unserer Gesellschaft ein. Sehr gerne – was uns besonders freuen würde – mischt euch bei uns ein und gestaltet die Universität und die Hochschulpolitik mit uns!

Ein großer Dank geht an die Unistarter, die diese tolle Einführungswoche Jahr für Jahr organisieren und euch einen schönen Start in das Uni-Leben ermöglichen. Nutzt die Angebote, die sie für euch vorbereitet haben und lernt eure Kommilitoninnen und Kommilitonen, die Uni und die Stadt kennen.

Wir wünschen euch ein schönes, aufregendes und vor allem auch erfolgreiches erstes Semester an der Universität hier in Flensburg! Und gute Fahrt mit dem Semesterticket!

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